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Hinweise (Tipps) zum bespulen von Rollen | Drucken |
 

Zum Thema Rollenbespulungen einige Hinweise von uns an Euch:

   
Hinweise (Tipps) zum bespulen von Rollen
   
Bei kleinen Multi- und Stationärrollen würden wir von einer Unterfütterung abraten.
   
Unterwicklungen / Unterfütterungen können sein, sind aber kein Muß!
   
Bei großspuligen Rollen mit einem nicht unerheblichen Fassungsvermögen macht eine Unterfütterung wiederum Sinn,
da Ihr somit Geld für die mitunter sehr kostenintensiven, multifilen Schnüre spart.
   
Geht dabei einfach wie folgt vor:
ein paar Lagen Malerkrepp und / oder Maurerschnur und / oder 0.40er - 0.50er Monofile auf den Spulenkern stramm aufwickeln. Das Malerkrepp verhindert ein Durchrutschen der Spulenfüllung unter Last. Die Länge der monofilen Unterfütterung richtet sich dabei nach dem Fassungsvermögen der Spule. Bei kleineren Rollen reichen in der Regel
10 – 20m. Bei größeren Rollenmodellen sind Unterfütterungen von bis zu 150m nicht unüblich.
   
Es gibt einige haltbare Verbindungen zwischen Monofiler (Backing) mit der Geflochtenen (Hauptschnur). Bestens bewährt haben sich der Albright- oder der doppelt gelegte Trilene-Knoten. Das Einspleißen der Monofilen in die Geflochtene mit anschließender Kleberfixierung ist auch möglich.
   
Wenn Ihr auf Unterfütterung mit monofiler Schnur verzichtet, solltet ihr auf alle Fälle, bedingt durch die glatte
Oberfläche des Spulenkerns, Malerkrepp als rutschfeste Unterlage vor dem Bespulen mit der Multifilen auf den Kern bringen. Bei gelochten oder mit Fixierstiften versehenen Spulenkernen, befestigt die Geflochtene mit einem
Spulenkern- oder Albright-Knoten an der Lochung / am Stift.
   
Unabdingbar ist ein strammes / festes Aufspulen der Geflochtenen mit Gegendruck. Dadurch wird gewährleistet,
dass die Lagen der Geflochtenen eng anliegend aufgespult werden und somit ein Einschneiden der oberen Lagen
in die unteren vermieden wird. Nasses Aufspulen verstärkt diesen Effekt!
   
Diese Spannung auf der Spule wird im Grunde genommen beim vertikalen Fischen auf Norges Fahrwassern, bedingt
durch das Fischen mit Gegenlasten (Pilkern, Grundbleien etc.), generell aufrecht erhalten. Ausnahme: Twitchen mit
Gufis oder Wobblern vom driftenden Boot auf Flachwasserarealen. Hierbei müsst Ihr darauf achten, dass durch das lose Aufspulen der Geflochtenen in den Twitch- bzw. Schlagpausen die Geflochtene lose auf die Spule kommt und dadurch die Gefahr des Einschneidens der Lagen untereinander besteht – in der Regel unter Last und diese wirkt auch beim Drill! Daher bei dieser Führungsart des Köders zwischendurch immer mal wieder eine gewichtige Bleibombe auf Distanz bringen und diese, nach einer kurzen Absinkphase, schnell aufspulen. Mit diesem Prozedere habt Ihr wieder eine eng anliegende Spulenfüllung im oberen Füllungsbereich.
   
Um die aufgespulte Schnurlänge zu bestimmen, klemmt ihr während des Bespulens am besten einen Schnurzähler
auf die Rute.
 

Wenn auch Ihr uns Eure Bespulungsdaten übermitteln möchtet, so nutzt bitte diese Vorlage oder als
Anglerboardmitglieder tragt Eure Angaben in diesem Thema im Anglerboard ein. Herzlichen Dank dafür im vorab! 

Euer Team vom Norwegenportal.

   
 
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