Home arrow Angeltechniken arrow Meeresangeln arrow Uferangeln in Norwegen







Home
News
Infocenter
Reiseberichte
Sicherheit auf See
Angeltechniken
Angelausrüstung
GPS-Datenbank
Natur
Fischverwertung
Fischarten
Norwegen in Bildern
Bücher und Filme
Webcams
Forum
Autoren
Links
Impressum
Datenschutz

PARTNER












Uferangeln in Norwegen | Drucken |

 
Auf Schusters Rappen in Norwegen!

   

spinnfischenvombefestigtenu

Mit dem Boot der aufgehenden Sonne entgegen fahren, den ganzen Tag auf dem Wasser verbringen, fette Fische fangen... all das kann man in Norwegen erleben. Es kann aber auch ganz anders kommen. Es regnet in Strömen, dazu bläst ein kräftiger Wind und die Schaumkronen am Horizont signalisieren - „Heute ist an eine Ausfahrt nicht zu denken". Jetzt schlägt die Stunde der Uferangler. Es gibt vielfältige Möglichkeiten auch vom Ufer aus an den Fisch zu gelangen. 

 

 

 

 

Spinnfischen vom Ufer:kuestenkoeder

Eine leichte Spinnrute, eine Hand voll Köder, ein langstieliger Kescher, festes Schuhwerk und schon kanns losgehen. Uferangeln ist im Prinzip überall möglich, bevor man jedoch seine Angel auswirft sollte man auch darauf achten, dass man im Falle eines Falles den Fisch auch landen kann. Stellen zu finden an denen man Fische fangen kann ist meist nicht sehr schwer. Alles was irgendwie strömt ist interessant. Sunde und Brücken sind bei auf- bzw. ablaufendem Wasser oftmals die Erfolgsgaranten. Doch auch Tangfelder und zerklüftete Felslandschaften sind gerade für den kampfstarken Pollack interessant. Darüber hinaus ist es natürlich sehr sinnvoll sich beim Vermieter oder Reiseanbieter über gute „Uferangelstellen" zu informieren. Aber keine Sorge, irgend eine Stelle findet sich immer und sei es nur die Mole vorm Haus.

Zielfische beim Spinnfischen vom Ufer sind hauptsächlich Makrelen, Köhler, Pollack, Dorsch und Wittling. Als Köder kommen Blinker, Spinner, Wobbler, kleine Pilker sowie Gummifische und Twister zum Einsatz. Bei der Angeltechnik sollte man variabel sein. Oft stehen die Fische am Grund und fressen Kleinfisch - dann ist ein kleiner, sehr aktiv geführter  Pilker einer der besten Köder. An anderen Tagen fressen die Fische Krabben, Krebse und dergleichen. Shads und Twister in bedeckten Farben (rot/braun etc.)  passiv geführt, sind dann oft der Weg zum Erfolg. Es gibt aber auch Tage da rauben die Fische oberflächennah. Ist dies der Fall, sollte man eher auf Spinner, Blinker oder Wobbler setzen. Sie sehen schon, ein Patentrezept gibt es nicht. Man muss probieren und schauen „was läuft".

 

 

 

Naturköderangeln vom Ufer:naturkoederangelnimhafen

In den Abendstunden vorm Ferienhaus sitzen und gemütlich auf Plattfisch, Aal, Dorsch und Wittling zu angeln erinnert einen wieder daran, dass man sich eigentlich im Urlaub befindet. Ruten mit einem Wurfgewicht von um die 80g reichen fürs Naturköderangeln vom Ufer meist schon aus. Unkomplizierte Laufbleimontagen mit Plattfischhaken genügen ebenso. Als Köder kann man Wattwürmer, Seeringelwürmer, Fischfetzen (Hering oder Makrele), Muschelfleisch oder Garnelen einsetzen. Leuchtperlen und was man sonst noch so an den Vorfächern der Brandungsangler findet kann man auch verwenden - muss man aber nicht. Man kann sein Glück auf Molen oder auch im Hafenbecken versuchen - gerade in den Abendstunden kann man es ruhig in den flacheren Bereichen probieren. Sandiger Untergrund ist vor allem auf Plattfische sehr erfolgsversprechend, doch auch der ein oder andere Dorsch „verirrt" sich gelegentlich an die Montage. Felsiger Boden hingegen lässt auf Aale hoffen. Man sollte jedoch seine Erwartungen nicht zu hoch stecken.

Naturköderangeln vom Ufer ist eine einfache und zugleich spannende Methode sich schnell noch ein paar Fische fürs Abendessen einzusacken. An guten Tagen ist eine schöne Plattfisch- oder Aalstrecke durchaus mal drin - Massenfänge wie man sie vom Boot gewohnt ist werden aber meist die Ausnahme bleiben. Wer in der Dämmerung auf Steinschüttungen und Felsen angelt sollte immer daran denken eine zweite Taschenlampe einzupacken (am besten sind Kopflampen) - denn bei einem Ausfall der Taschenlampe kanns sonst ganz schnell gefährlich werden. Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind natürlich selbstverständlich.

 

Franz Hollweck 

 
< zurück   weiter >




 


Alle Rechte und Irrtümer vorbehalten! - Ein Projekt von anglerboard.de.