Home arrow Angeltechniken arrow Süßwasserangeln arrow Lachsangeln in Norwegen







Home
News
Infocenter
Reiseberichte
Sicherheit auf See
Angeltechniken
Angelausrüstung
GPS-Datenbank
Natur
Fischverwertung
Fischarten
Norwegen in Bildern
Bücher und Filme
Webcams
Forum
Autoren
Links
Impressum
Datenschutz

PARTNER












Lachsangeln in Norwegen | Drucken |
Norwegen ist ein Paradies für diejenigen, die vorhaben Lachse und Meerforellen zu angeln,  gibt es doch insgesamt über 600 Flüsse, in denen es möglich ist, diesen Salmoniden erfolgreich nachzustellen.

Die riesige Zahl muss allerdings relativiert werden, denn es gibt unter den Gewässern doch einige, in denen nur geringe Aufstiege zu verzeichnen sind, die überdies oft in nur wenigen Wochen oder Tagen der Saison erfolgen. Oftmals sind es dann Einheimische, welche die Gunst der Stunde nutzen und zu ihren Fängen kommen.

Ich selber fische seit 1988 regelmäßig in Norwegen Lachse und Meerforellen. Ich habe während dieser Jahre viele Flüsse besucht und in einigen geangelt, manchmal mit gutem, aber auch mit geringem Erfolg. Im Jahre 2005 erschien mein Buch "Lachse und Meerforellen in Norwegen" in 2. Auflage. Ich beschreibe 65 Lachsflüsse vom Süden Norwegens bis in den hohen Norden hinauf. Unter diesen befinden sich die berühmtesten Gewässer des Landes, wie der Alta, der Lærdalselva, der Målselv und der Årøy. Es ist schön sich solche Flüsse anzuschauen und Angler zu beobachten, die in der glücklichen Lage sind, sich für eine der ausgewiesenen Strecken eine Angelberechtigung zu kaufen. Ich persönlich kann mir jedoch keine kostspieligen Angelkarten leisten und orientiere mich daher besonders an Gewässern, an denen die Tickets günstig sind, aber dennoch Aussicht auf Erfolg besteht.

 

Zuerst jedoch ergibt sich für Angler, die sich erstmalig auf die Lachs- und Meerforellenpirsch begeben, die Frage nach der richtigen Angelmethode am jeweiligen Gewässer:

 

Allgemeine Regeln für das Lachsangeln in Norwegen

 

  • Jeder, der in Norwegen im Süßwasser angeln möchte, muss die staatliche Angellizenz erwerben. Diese Lizenz ist in allen Postämtern erhältlich und kostet 200 NOK, zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 60 NOK (2006). Der Schein gilt jedoch nur als Voraussetzung zum Erwerb von Angelscheinen für Flüsse, Bäche oder Seen.
  • Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr benötigen keinen Angelschein, ausgenommen sind Gewässer mit anadromem Lachsbestand.
  • Das Schonmaß für anadrome Lachsfische beträgt 35 cm.
  • Zum Fang anadromer Lachsarten dürfen maximal 3 Haken benutzt werden, 1 Drillingshaken zählt als 3 Haken.
  • Bei Mehrfachhaken darf der Abstand zwischen Hakenschaft und Hakenspitze nicht größer sein als 12 mm (Hakengröße 2/0), bei Einzelhaken nicht größer als 15 mm (Hakengröße 4/0).
  • Folgende Köder sind zugelassen: Wurm, Blinker (Spinner, Wobbler) und Fliege.
  • Beim Fliegenfischen darf das Wurfgewicht nur durch die Fliegenschnur oder einen Schwimmer erreicht werden. Bleileinen als Sinkgewichte sind unzulässig.
  • Sinkgewichte dürfen nur beim Wurmfischen benutzt werden, in einigen Flüssen ist jedoch auch der Einsatz dieser Gewichte reglementiert. Sonderregeln sind auf den Angelscheinen des Gewässers vermerkt.
  • Jeder, der auf Lachse, Meerforellen und Wandersaiblinge angelt, sollte nach Beendigung des Fischens am jeweiligen Gewässer eine Fangmeldung ausfüllen, die der statistischen Auswertung dient.

 

 

Die einzelnen Angelmethoden

 

Das Wurmfischen

 

Über diese Art des Angelns gibt es unterschiedliche Meinungen. Einerseits sagen Puristen des Fliegenfischens, Wurmangeln sei "Aasfischerei" und vollkommen verwerflich, andererseits ist der Wurm einer der besten Köder, die es gibt.

In Norwegen wird jeder zweite Wandersalmonide mit dem Wurm erbeutet und ich kenne eine Menge guter Fliegenfischer, die begeisterte Anhänger des Wurmangelns sind. "Alles zu seiner Zeit", sagen sie, und nachdem sie während der dunklen Phase des Tages an einem Kleinlachsfluss die Fliege anbieten, kommt zum Dämmerungsbeginn die Wurmrute zum Einsatz. Natürlich gibt es Flüsse oder einzelne Strecken, in denen das Wurmangeln gänzlich untersagt ist, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass der Wurm leichter Fische fängt. Je nach Art des Gewässers sind verschiedene Montagen möglich und angebracht, die im folgenden beschrieben werden.

 

lachsangeln1
sicher im Netz!

 

Leichte Grundmontage

Vielen Anglern ist der folgende Aufbau auch als "Spürangelmethode" bekannt und empfiehlt sich für kleine und mittlere Flüsse. Die Länge der Rute sollte zwischen 3,20 und 4,50 m betragen, ob Steck- oder Teleskoprute, ist hierbei eher eine Frage des Geldbeutels. Aber die komplette Ausrüstung darf nicht zu schwer sein, denn beim Testen der besten Angelstellen sind an einem Fluss schnell ein paar Kilometer zurückgelegt. Als Rolle eignet sich ein mittelgroßes Modell mit einem Schnurfassungsvermögen von 200 m monofiler Schnur, Durchmesser 0,30 - 0,35 mm. Wichtig ist die Qualität! Ich habe mich in den vergangenen Jahren immer wieder über Material geärgert, das bei einem Preis von ca. 100 Euro nach einer Woche intensiven Fischens bereits am Ende war. Irgendwann habe ich dann eingesehen, dass man einfach das Doppelte bis Dreifache ausgeben muss, die Marke des Herstellers ist da eher nebensächlich.

Es wird ein Haken der Größe 2 - 6 direkt an die Hauptschnur angebunden. Je nach Wasserstand - das muss ausprobiert werden - befestige ich vorsichtig Schrotbleie im Abstand von etwa 1 m an der Schnur. Das Gewicht der Montage muss so austariert sein, dass die ausgewählte Angelstelle bequem angeworfen werden kann, darf jedoch nicht so schwer sein, dass die Bleikörner direkt auf den Grund fallen und sich dort verhaken. Der Wurm sollte möglichst natürlich über den Standplatz des Fisches treiben und ist dieser dann in Beißlaune, wird der erhoffte "Ruck" durch die Leine gehen.

 

Seitenarmmontage

 

Vor allem in tieferen und größeren Gewässern kommt diese Montage zum Einsatz. Die Rute sollte ein wenig stärker sein, denn bei dieser Methode müssen höhere Sinkgewichte ausgeworfen und in der Strömung geführt werden. Anstelle der einzelnen Bleischrote wird 1 bis 2 m vom Haken entfernt ein Dreiweg-Wirbel angebunden. An diesem befestige ich die Hauptschnur und einen Seitenarm, dessen Durchmesser geringer sein muss als der der Hauptschnur. Denn kommt es zu einem Hänger, verliere ich im schlechtesten Fall lediglich den Seitenarm, nicht aber den Haken. Als Sinkgewichte kommen bei dieser Methode hauptsächlich "Tiroler Hölzel" zum Einsatz, die es in verschiedenen Gewichten zu kaufen gibt.

Beim Kauf sollte man übrigens darauf achten, keine Bleibeschwerungen zu erwerben; es gibt die Sinkgewichte mittlerweile auch in Materialien, die weniger belastend für das Gewässer sind, als es beim Blei der Fall ist.

 

Die Nachteile des Wurmangelns

 

Außer der Tatsache, dass bei Nacht der Wurm nur sehr selten als Köder taugt und die Fliege während dieser Stunden haushoch überlegen ist, kommt es beim Wurmfischen gelegentlich zum "Verangeln" eines Fisches. Gerade Jungfische stürzen sich förmlich auf organische Köder und verleiben sich diese in rasanter Geschwindigkeit ein. Die Folge ist ein mühsames Entfernen des Hakens, was in fast 100% der Fälle zum späteren Tod der Fische führt.

Dabei ist es gar nicht so schwer, die Bisse eines Smolts zu erkennen, und dementsprechend zu reagieren. Ich persönlich wechsle nach 2 - 3 Bissen eines Jungfisches sofort die Stelle, denn nur sehr selten halten sich dann dort auch große Lachse oder Meerforellen auf. Außerdem sind die Bisse sehr viel heftiger als bei erwachsenen Tieren und folglich reicht es aus, den Köder einfach nur vorsichtig wegzuziehen. Gehakte Jungfische hängen danach nur locker am Haken und können nach einem Befeuchten der Hand schonend zurückgesetzt werden.

 

Das Spinnfischen

 

Diese Art des Fischens lohnt sich in Norwegen vor allem zu Beginn der Saison, wenn große Lachse in die Flüsse aufsteigen. Zu diesem Zeitpunkt führen die Gewässer zumeist noch sehr viel Wasser, bedingt durch die Schneeschmelze in den Bergen. Es herrscht folglich eine starke Strömung und das Wasser ist noch relativ kalt und trübe. Verhältnismäßig große Köder verängstigen während dieser Zeit die Fische noch nicht und verleiten sie vielmehr zu einem Angriff auf den vermeintlichen Futterfisch. Später in der Saison bietet das Spinnfischen immer dann gute Erfolgsaussichten, wenn starke Regenfälle das Wasser ansteigen lassen und eintrüben.

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Spinnködern folgende Arten:

  • Spinner (rotierendes Blatt auf einer Metallachse mit einem Drilling)
  • Blinker (schaufel- oder löffelförmiges Metall mit einem oder mehreren Drillingen)
  • Wobbler (Fischimitation aus Holz oder Kunststoff mit mehreren Drillingen)

Beim Angeln in Norwegen achte man stets darauf, wie viele Haken an dem jeweiligen Fluss erlaubt sind, denn an den meisten sind 3 Haken bereits die Obergrenze. Beim Einsatz eines Blinkers oder Wobblers müssen daher oft 1 - 2 Drillinge entfernt werden, denn 1 Drilling wird wie 3 Haken gewertet.

 

 

lachsangeln2

 

"Beiar-Lachs von 10,2 kg    Foto: Terje Solbakk"

 

 

Die Spinnausrüstung

Es wird eine stabile, jedoch nicht zu schwere, Rute von 3,20 - 3,80 m benötigt, um einerseits einen großen Fisch sicher führen zu können, aber andererseits nicht selber durch ein zu hohes Gewicht der Ausrüstung schnell zu ermüden. Das Wurfgewicht sollte 20 - 80 Gramm betragen, je nach Gewicht der eingesetzten Köder.

Als Rolle empfiehlt sich eine Stationärrolle, die groß genug ist, um etwa 200 m Nylonschnur eines Durchmessers von 0,35 - 0,50 mm aufzunehmen.

 

Das Fliegenfischen

Während diese Art des Fischens vor 10 - 15 Jahren in den Köpfen vieler Angler noch den Ruf hatte, "elitär" zu sein und die Technik überdies besonders schwer zu erlernen sei, ist das Flugangeln heutzutage einem viel breiteren Publikum zugänglich gemacht worden. Es gibt mittlerweile viele gute Videos und Bücher, die dem Anfänger die Bewegungsabläufe nahebringen, weiterhin hat sich der Markt durch größere Produktvielfalt dahin orientiert, auch dem Normalverdiener unter uns Anglern den Einstieg in diese überaus interessante Art des Angelns zu ermöglichen. Ich gebe an dieser Stelle keine Einweisung in die Techniken des Fliegenfischens, da die Thematik einfach zu komplex ist.

 

Die Ruten

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Einhandruten und Zweihandruten. Die Namensgebung deutet hierbei natürlich auf den Gebrauch hin. So besitzen Zweihandruten unterhalb und oberhalb der Rolle genügend Platz, um die Rute mit beiden Händen zu bedienen, während Einhandruten eben nur mit einem Arm bewegt werden.

Die Längen der Ruten sind international immer in Fuß angegeben (1 Fuß = 30,5 cm), und so besitzt eine Einhandrute von 9 Fuß eine Länge von 2,75 m. Gerade diese Länge wird von den meisten Anglern an den kleinen und mittleren Flüssen Norwegens bevorzugt. Immer dann, wenn größere Wurfweiten zu meistern sind, werden Zweihandruten gefischt, die heute im Handel zwischen 11 und 18 Fuß üblich sind. Je länger eine Rute gewählt wird, desto leichter ist die auf dem Wasser befindliche Schnur abzuheben. Dennoch ist eine Rute von etwa 5,50 m nicht überall einfach zu handhaben, zumal dann, wenn der Fluss über einen starken Uferbewuchs verfügt und bestimmte Wurftechniken (z.B. der Speycast) erforderlich sind. Eine längere Rute hat jedoch auch beim Drill eines größeren Fisches Vorteile, denn Fluchten können besser kontrolliert und die Landung leichter bewerkstelligt werden.

 

Die Rollen

Eine Rolle für das Fliegenfischen  mit der Einhandrute sollte groß genug sein, um die Fliegenschnur selber, einen gegebenenfalls eingeschlauften Schusskopf (Shooting head), die dazugehörige Schussschnur (Running line) von etwa 25 m und Nachschnur (Backing) von 80 - 100 m aufzunehmen. Das erwählte Modell muss eine einwandfrei funktionierende Bremse besitzen, damit bei einer Flucht eines größeren Fisches die Schnur gleichmäßig freigegeben wird und es nicht zu einem Verheddern der Leine kommt, was fast immer den Verlust des Fisches bedeutet. Je größer der Spulenkern der Rolle ist, desto mehr Schnur wird mit einer Umdrehung der Kurbel auf die Rolle zurückgebracht. Dieses ist bedeutsam, wenn Lachs oder  Meerforelle während des Drills auf den Angler zuschwimmen. Kann der Fischer die Spannung der Schnur nicht erhalten, ist auch das oft das Ende vom erträumten Fisch.

Beim Fischen mit der Zweihandrute sind die Erfordernisse der Rollen in etwa die gleichen wie bei der Benutzung der Einhandrute. Die Rolle wird allerdings etwas größer gewählt, denn beim Fischen in großen Flüssen - mit zumeist auch größeren Lachsen - sind Nachschnüre von 150 - 200 m unbedingt anzuraten.

lachsangeln3

 

 

 

"Fliegen-Lachs von knapp 5 Kilogramm"

 

Fliegenschnüre

Alle modernen Schnüre bestehen heute aus einem geflochtenen Kern und sind mit einer Schicht PVC ummantelt, die sie weich und geschmeidig machen, damit beim Wurf möglichst wenig Reibungswiderstand entsteht. Es wird unterschieden zwischen Schwimmschnüren (Floating line), im Wasser schwebenden Schnüren (Intermediate line) und Sinkschnüren (Sinking line). Um diese Eigenschaften zu erreichen, werden in die Leinen Luftblasen eingearbeitet, bzw. beschwerendes Material hinzugefügt. Neueste Schwimmschnüre aus dem Kunststoff Polymeren kommen sogar ohne Lufteinschlüsse aus, da sie leichter als Wasser sind.

Wann die einzelnen Schnurtypen einzusetzen sind, hängt von den Bedingungen am Gewässer ab. Früh in der Saison führen die Flüsse oft eine Menge Wasser, da die Schneeschmelze in vollem Gange ist. Bei diesen hohen Wasserständen wird entweder mit einer sinkenden Schnur, oder mit einer Intermediate gefischt, um die Fische am Grund erreichen zu können. Später im Jahr steigen fast alle Angler auf Schwimmschnüre um, einerseits weil die Flusspegel gefallen sind und auch, weil sich die Fische bei nun gestiegenen Temperaturen aktiver zur Wasseroberfläche bewegen. Alle Ruten und Rollen sind  von der "American Fishing Tackle Manufactors Association" (Abk. AFTMA)  in Gewichtsklassen eingeteilt worden. Nach dieser Klassifizierung sind den einzelnen Ruten bestimmte Schnurklassen zugeordnet, die ein einwandfreies Zusammenspiel der Komponenten erreichen. Die Schnurklasse wird hierbei durch das Gewicht der Schnur in Grains (1 Grain = 0,0648 Gramm) definiert. Die Einteilung macht es für den Benutzer einfacher sein Gerät sinnvoll zusammenzustellen, und so passt z.B. zu einer Rute der Klasse 9 eine Schnur der gleichen Klasse. Zu einer Rute der Klasse 7/8 kann wahlweise eine der beiden Schnurklassen benutzt werden. 

Welche Fliegen muss ich in meinen Urlaub unbedingt mitnehmen? 

Es gibt in Norwegen den Anglerwitz, in dem ein (natürlich schwedischer) Angler einen Einheimischen nach den besten norwegischen Fliegen fragt. Der Norweger antwortet: "Du brauchst eigentlich nur 3: Thunder & Lightning, Thunder & Lightning und Thunder & Lightning."

Dieses Muster ist sehr beliebt, aber es gibt einige klassische Fliegen, die ein ebenso hohes Ansehen genießen, wie z.B. "Green Highlander", "Heggeli", "Jock Scott", "Black Doctor", "Sir Peter Ross", "Sunray Shadow" und andere. Am besten ist es, sich an Ort und Stelle zu erkundigen, welche Fliegen am Gewässer überdurchschnittlich gute Ergebnisse bringen und sich bei Misserfolg mit seinen mitgebrachten Ködern eben diesen zuzuwenden. Es gibt an allen Flüssen jedoch eine Grundregel bei der Wahl der Fliege und diese besagt, dass bei hellem Wetter und Wasser helle Muster den dunklen überlegen sind und umgekehrt. Ein Lachs sieht während der Nacht aufgrund der Lichtbrechung eine dunkle Fliege ganz einfach besser als eine helle und wird sie daher eher attackieren. Als weitere, oft unschlagbare Köder, sollte man "Shrimp-Flies", also Imitationen von Krebstieren, in der Angeltasche mitführen. Die Fische kennen diese Tiere als schmackhafte Nahrung aus ihrer Zeit im Meer und verleiten sie zum Anbiss. Vor allem Meerforellen und Grilse werden mit kleineren Shrimp-Flies (Größe 8 - 12) erfolgreich geangelt. Die klassischen Lachsfliegen kann man in verschiedenen Größen und Varianten kaufen: gebunden auf Einzel- oder Doppelhaken, und natürlich als "Tubenfliege" (der Körper besteht bei diesen Fliegen aus einem Kunststoff-, Messing-, oder Aluröhrchen) mit einem Drilling als Haken. Und dann gibt es mit der "Waddington" noch ein sehr beliebtes Modell. Diese Fliege wird auf zusammengedrallten Stahldraht gebunden, ist besonders schwer und eignet sich in großen Flüssen bestens für die Frühjahrsfischerei.

lachsangeln4

 

"Silver Doctor, Sebastian Levelier Calvo"

 

Hilfsmittel für das Lachsangeln in Norwegen

 

Wathose, Watweste und Watstock

Diese drei wichtigen Ausrüstungsgegenstände brauche ich unbedingt, will ich an einem größeren Fluss auf Meerforellen und Lachse angeln. In großen Gewässern ist es oft unumgänglich ein Stück hinauszuwaten, einerseits, weil die Wurfdistanz vom Ufer aus zu groß wäre, zum anderen, da sonst kaum der richtige Winkel zum erfolgreichen Anwurf der Fische gefunden wird. Zu Beginn der Saison ist das Wasser oft noch sehr kalt, und wer schon einmal eine Stunde bei einer Wassertemperatur von 5 - 6 Grad gefischt hat und nur eine einfache Kunststoffwathose zur Verfügung hatte, weiss die Vorteile einer Hose aus Neopren zu schätzen. Neopren leistet einen hohen Auftrieb, was bei einem Sturz einen enormen Schutzfaktor bedeutet. Eine vollgelaufene Wathose in einem reißenden Fluss kann tragische Folgen nach sich ziehen, und jedes Jahr kommen in Lachsflüssen Angler ums Leben, weil sie die Kraft des Wassers unterschätzen. Einen zusätzlichen Schutz bieten Watwesten, die gleichzeitig als Schwimmweste fungieren, und bei Benutzung einer einfachen Wathose geben diese Westen mehr Sicherheit.

In kleineren Flüssen benutzen die meisten Angler anstatt einer Wathose, in der man relativ unbeweglich ist, lieber Watstiefel, die mit zwei Schlaufen am Gürtel der Hose befestigt werden. Watstiefel sollten sich bei einer Fahrt an Norwegens Lachs- und Meerforellenflüsse auf jeden Fall im Gepäck befinden. Man kann mit ihnen bequem auch längere Wanderungen bewältigen, und sie bieten einen enormen Vorteil beim Auffinden der richtigen Angelposition im Fluss.

Ein Watstock ist besonders anzuraten, wenn das Gewässer größere Steine führt, die oftmals glitschig sind. Das "dritte Bein" macht das Waten wesentlich einfacher und stört beim Werfen kaum, da die Watstöcke an einer flexiblen Leine befestigt sind und bei Nichtgebrauch einfach in der Strömung treiben.

 

 

Flüsse - gut und  (einigermaßen) preiswert!

 

Bei der Auswahl eines geigneten Lachsgewässers sind mehrere Faktoren wichtig. Neben den zu zahlenden Gebühren für Angellizenzen und Übernachtung, spielt natürlich auch die Lage des Flusses eine Rolle. Da Norwegen über eine beträchtliche Länge verfügt, muss für eine Anreise in den Norden eine Anreise von 2 - 3 Tagen eingeplant werden - und zurück geht es später ja dann auch wieder! Weiterhin ist es interessant zu wissen, wie lang das erwählte Gewässer ist, denn es ist durchaus ein Unterschied, ob eine jährliche Fangmenge auf einer Strecke von 50 Kilometern erzielt wird, oder womöglich nur auf 5 Kilometern. Nicht zu unterschätzen sind alle Informationen bezüglich der besten Wochen der Saison, wobei Fangergebnisse jedoch oft in direktem Zusammenhang mit Niederschlägen stehen.

 

 

 

Die Kvina (Bezirk: Vest-Agder)

 

Ein beachtenswerter Lachsfluss im Süden Norwegens! Auch hier war ein Kalkungsprojekt der Start in eine neue Epoche, und seit der Jahrtausendwende bescherte dieses Gewässer den  Anglern 1000 - 1800 kg Lachse pro Saison, mit einem Durchschnitt von ca. 3,0 kg. Hinzu kommen etwa 300 kg Meerforellen. Möglich ist das Angeln vom Fjord bis zum Rafossen, und beinhaltet eine Strecke von 15 km. Saison: 1.06. - 15.09.

lachsangeln5

 

 

"Schöner Kleinlachs"

 

 

Fangergebnis 2005: 2100 kg Lachse (2,8 kg), 180 kg Meerforellen (1,0 kg).

Strecken/Gerät: obwohl an der Kvina das Wurmangeln an erster Stelle steht, gibt es an dem kleinen Gewässer gute Möglichkeiten zum Fliegenfischen! Der Fluss ist in 3 Zonen unterteilt, und es finden sich vielversprechende Stromschnellen und kleine Wasserfälle mit guten Kehrwassern in den Zonen 2 und 3. Eine Einhandrute von 9 Fuß ist hier überall die richtige Wahl. Zone 1 (vom Fjord bis Brunesgrunnen) bietet überdies die Möglichkeit, klassische Harling-Fischerei auszuüben. Boote können auf den Campinganlagen gemietet werden. Die Monate Juli und August sind seit Jahren die beständigsten Fangmonate.

Übernachtungmöglichkeiten und Angelscheine: Angelscheine an der Kvina sind recht preiswert und so zahlt man für eine Tageskarte 100 NOK. Die Wochenkarte liegt bei 300 NOK und für Saisonkarten werden  600 NOK berechnet.

Anbieter: Svindland Camping, Tel: 38 35 23 80   Utsikten Turisthotel, Tel: 38 35 88 00

Angelscheinbuchung vor allem über das Internet unter: www.kvina-laksefiske.com

 

Begründung der Bewertung

Auch aufgrund seiner geographischen Lage ist dieser gute Fluss ein lohnenswertes Reiseziel. Die Fangzahlen sind ordentlich und werden sich während der nächsten Jahre stetig verbessern. Sicherlich ein Gewässer, das man beim zweiten oder dritten Besuch immer mehr zu schätzen lernt!

 

 

Der Årgårdselva (Bezirk: Nord-Trøndelag)

 

Für viele Angler ist der Årgård Trøndelags bester Kleinlachsfluss, denn auf der relativ kurzen Strecke von 12 km werden pro Saison 2000 - 3000 kg dieser Salmoniden geangelt, hinzu kommen wenige Meerforellen. Der Fluss mündet bei Sjøåsen in den Namsenfjord und ist besonders beliebt bei Fliegenfischern, da die Möglichkeiten für diese Art des Fischens geradezu perfekt sind. Für Angler, die sich erst kurz mit dem Fliegenfischen befassen, oder das Lachs-angeln mit der Fliege beginnen möchten, ist der Årgård genau richtig! Saison: 1.06. - 31.08.

Fangergebnis 2005: 2955 kg Lachse (1,4 kg), 35 kg Meerforellen (0,6 kg)

 

Strecken/Gerät: bis auf wenige Ausnahmen ist am Årgård ausschließlich das Fliegenfischen erlaubt. Für das Gewässer eignen sich Einhandruten der Klassen 6 - 8. Wichtig ist es mit feinen Vorfächern zu fischen, denn obwohl pro Saison immer wieder ein paar Fische die 6-Kilo-Marke kitzeln, wiegen Lachse im Durchschnitt eher 1,5 kg. Ab Mitte bis Ende Juni sollte man sich dem Årgård zuwenden, sofern man eine Lizenz erhaschen kann...

Übernachtungmöglichkeiten und Angelscheine: an diesem Fluss sind fast ausschließlich Angelberechtigungen mit dem Mieten einer Hütte oder eines Hotelzimmers verknüpft.

Anbieter: Mølnåa Hytter, Tel: 74 27 87 33 Übernachtung inkl. Angelschein auf Anfrage.

Holmset Gård Camping, Tel: 74 27 87 26, Hütten inkl. Angelschein zwischen 300 und 500 NOK pro Tag.

 

 

 

 

lachsangeln6


"Angler-Glück"

Begründung der Bewertung

Hier ist es einfach, mit etwas Einsatz seinen ersten Lachs zu fangen. Fortgeschrittene freuen sich auf die Möglichkeit, das Bag Limit (5 Fische/Tag) bei optimalen Wetterbedingungen ab Mitte Juli tatsächlich zu erreichen. Bei solchen Verhältnissen herrscht allerdings auch gelegentlich Andrang, zudem sollten Buchungen bereits früh im Jahr erfolgen.   

 

 

 

 

Die Driva (Bezirk: Møre og Romsdal)

 

Die Driva entspringt im Dovrefjell etwa 20 km südlich von Oppdal und mündet bei Sunndalsøra in den Sunndalsfjord. Lachse und Meerforellen führt der Fluss auf einer Strecke von etwa 75 Kilometern.

Mitte der 70er Jahre kam es an der Driva zur Infektion mit dem Lachsparasiten Gyrodactylus Salaris und das Lachsangeln war für viele Jahre verboten. Das Fehlen der stärkeren Artgenossen bot den Meerforellen während dieser Zeit die Möglichkeit, das Gewässer in "Besitz" zu nehmen und sie wuchsen jetzt zu beachtlichen Größen heran.

Fische um 4 kg (norwegisch "Kludd") wurden recht häufig und Rekordforellen von 7 - 9 kg sind nicht ungewöhnlich! Mittlerweile darf wieder auf Lachse geangelt werden, denn die Bestände haben sich gut erholt.

Fangergebnis 2005: 2975 kg Lachse (4,0 kg) und 3341 kg Meerforellen (2,5 kg).

Saison: 1.06. - 30.08., oberhalb der Romfo Brücke verlängerte Saison bis zum 15.09.

 

Strecken/Gerät: an diesem oft mächtigen Gewässer ist starkes Material erforderlich. Der "Sunndal Jeger og Fiskeforening" verwaltet einen Großteil der Strecken, die "fly only" ausgelegt sind. Hier wird hauptsächlich nachts mit Zweihandruten von 12 - 15 Fuß und Intermediate Leinen gefischt. Aufgrund der Größe der Driva herrscht ein hoher Wasserdruck. Beim Haken eines großen Lachses oder einer der erwähnten Großforellen bleibt nach dem Verlust des Fisches oft lediglich die Erkenntnis, noch viel lernen zu müssen (so, wie mir!). Aber auch das ist wichtig!

Übernachtungsmöglichkeiten und Angelscheine: die Strecken des SJF kosten 250 NOK pro Tag. Auf den Hüttenanlagen gibt es günstigere Tickets bei Buchung einer Hütte.

 

Anbieter:  Gjøra Camping,     Tel: 71 69 41 49  Internet: http://www.nisja.no/

                  Granmo Camping, Tel: 72 42 41 47 (gute Strecken zum Ende der Saison!).

 

lachsangeln7


"Die Driva in der Nähe von Sunndalsøra"

 

 

Begründung der Bewertung

Seit die Fangzahlen für Lachse wieder stetig besser werden, ist die Driva auf einem guten Weg, an seine Reputation früherer Jahre anzuknüpfen. Die Saison 2005 brachte ein Rekordergebnis neuerer Zeit mit ungewöhnlich vielen großen Fischen. Die guten Ergebnisse sollten einen Neuling an diesem Gewässer jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine ordentliche Portion Erfahrung notwendig ist, um Erfolge zu feiern. Der Preis für die Strecken ist allerdings - bei den möglichen Fischen - durchaus günstig!

 

 

Der Stordalselva (Bezirk: Sør-Trøndelag)

 

Der Stordalselva ist der Star auf Fosen und einer der besten norwegischen Kleinlachsflüsse überhaupt. Regelmäßig  befindet sich das Gewässer mit 7 bis 10 t gefangenem Lachs (ca. 2,0 kg) pro Jahr unter den Top-Ten im gesamten Land, berühmt ist vor allem der Wasserfall Støvelfossen 900 m oberhalb des Fjordes. Unterteilt ist der Fluss in den Nedre Stordalselva, einer Strecke von ca. 1,5 km, die am See Stordalsvatnet endet und dem oberen Teil des Flusses, dem Øvre Stordalselva. Saison: 15.05. - 31.08.

Fangergebnis 2005: 4900 kg Lachse (2,4 kg). Am 27. Juni wurde am Støvelfossen ein Lachs von 17 kg auf Fliege gelandet - einer der größten überlieferten Fänge an diesem Fluss überhaupt.

 

Strecken/Gerät: Am Stordalselva wird viel mit der Fliege gefischt, einige Strecken sind zudem "fly only" ausgelegt. Eine leichte Einhandrute reicht überall vollkommen aus. Der Fluss ist in seinem oberen Teil in 9 Zonen eingeteilt, hier bekommt man einfach Angelkarten. Für die beste Strecke im Unterlauf gibt es allerdings eine Lotterie.

Übernachtungsmöglichkeiten und Angelscheine: das Gebiet ist erstklassig mit Campinganlagen bestückt, welche auch Angelscheine anbieten. Die Tageskarten liegen zwischen 150 und 300 NOK und Hütten kosten im Schnitt 400 NOK für 4 Personen.

Anbieter: Staven Hytteutleie, Tel: 91 62 68 60, hier werden ebenfalls Karten für den Vorverkauf gehandelt. Internet: www.staven.net   Bakkan Gard, Tel: 72 53 58 32

 

Gerade zu Beginn der Saison ab Juni gibt es oft genügend Wasser - und die ersten großen Aufstiege von Kleinlachsen!

 

Begründung der Bewertung

Hier kann man wirklich auf gute Fänge hoffen! Aber auch am Stordalselva wird das Angeln schwieriger, wenn Niederschläge ausbleiben. Zu solchen Zeiten sind nur die fjordnahen Strecken erfolgreich, hat man jedoch keine Angelberechtigung im Vorverkauf erworben, bleiben nur die oberen Zonen oder der See, für den es einen gesonderten Schein gibt. Fällt genug Regen, kann das Fanglimit von 5 Fischen/Tag durchaus erreicht werden.

 

 

 

Der Bjerkreimselva (Bezirk: Rogaland)

 

Der Bjerkreimselva zählt heute zu den 5 besten Kleinlachsgewässern Norwegens. Der Fluss mündet bei Egersund in den Fjord, der lachsführende Teil des Gewässers ist ca. 40 km lang und endet beim Ort Veen.

Nach mäßigen Fangergebnissen während der 80er und 90er Jahre, wurden im Jahr 2001 sagenhafte 14.490 kg erbeutet, Platz 6 in ganz Norwegen! Diese Entwicklung ist vor allem dem Grundbesitzerverein Bjerkreimselva (GdB) zu verdanken, der u.a. in einer modernen Fischzuchtanlage reinerbige Lachse des Gewässers vermehrt. Das Durchschnittsgewicht der Kleinlachse liegt bei etwa 2,0 kg, Meerforellen kommen kaum vor.

Fangergebnis 2005: 13.728 kg Lachse (inkl. Tengselva).

Saison: 15.06. - 20.09.

 

Strecken/Gerät:  neben ein paar Strecken, an denen "fly only" gilt, ist der Rest des Gewässers für gemischtes Angeln ausgelegt. Das sollte Fliegenfischer jedoch nicht stören, denn es gibt, vor allem in den höher gelegenen Zonen, vielfache Möglichkeiten mit einer Einhandrute von 9 Fuß entspannt zu fischen.

 

Übernachtungsmöglichkeiten und Angelscheine

Eine ausreichende Anzahl von Betreibern bietet Hütten an mit Preisen zwischen 300 und 700 NOK/Tag für 4 - 7 Personen.

Angelscheine kosten am Bjerkreimselva pro Tag 150 NOK (2006), für Wochenkarten werden 800 NOK berechnet.

 

Begründung der Bewertung

Neben der Tatsache, dass dieser südnorwegische Lachsfluss schnell zu erreichen ist, sprechen natürlich die Fangzahlen eine deutliche Sprache. Mit etwas Kenntnis des Gewässers sind gute Fänge zur Hauptsaison ab Mitte Juli möglich. Die Lizenzen sind, gemessen an der Qualität des Flusses, sehr günstig.

 

 

 

Nachbetrachtung

 

Die hier in aller Kürze exemplarisch behandelten Lachsflüsse können selbstverständlich nur eine Empfehlung sein, sind aber hoffentlich eine Erleichterung bei der Auswahl eines geeigneten Flusses.

Überhaupt wird jeder, der an einem Lachsgewässer seinen Angelurlaub bucht, eigene Erfahrungen sammeln müssen. Zu welcher Tageszeit beißen hier die Fische am besten, und wie weit wate ich an einzelnen Angelstellen in das Wasser, um eine erfolgversprechende Wurfposition zu bekommen? Fische ich in der richtigen Weise, oder sollte ich den erfolgreicheren Kollegen um Rat fragen? Oft sind es bekanntlich beim Angeln Kleinigkeiten, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, und ich selber lasse mir gerne einen guten Tipp geben. Glücklicherweise gibt es heute kaum Kollegen, die nicht mitteilsam sind, wenn sie freundlich gefragt werden.

Also wünsche ich viel Erfolg beim nächsten (oder ersten) Angelurlaub in Norwegen und vor allem eine erholsame Zeit am Gewässer!                Georg Rosen

 

 

lachseundmeerforelleninnorw Meine Ausführungen wären unvollständig, ginge ich nicht auf meine Bücher zum Thema Lachsangeln in Norwegen ein:

"Lachse und Meerforellen in Norwegen" erschien 2005 in 2. erweiterter Auflage und beinhaltet die Beschreibung von 65 der interessantesten Lachs- und Meerforellenflüsse Norwegens mit allen notwenigen Informationen und vielen Farbfotos der Strecken und ihrer Fische. Preis: 24,80 Euro, Lieferung innerhalb Deutschlands gratis, Europa 3,00 Euro.

 

 

 

 

 

amfluss_buchIm Oktober 2006 erschien mein Geschichtenbuch "Am Fluss" mit 29 Kurzgeschichten, die sich mit der Thematik auseinandersetzen.

Preis: 19,80 Euro, Lieferung innerhalb Deutschlands gratis, Europa 3,00 Euro.

 

Bestellung: Salmo Verlag, Marienstr.6, 49808 Lingen, Tel: 0591-2920 Fax: -4198

                    E-Mail: salmoverlag@gmx.de

 

Besuchen Sie bitte meine Homepage: http://www.salmoverlag.de/

 

 
< zurück




 


Alle Rechte und Irrtümer vorbehalten! - Ein Projekt von anglerboard.de.