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Norwegen ist die „Wiege" des Skisportes. Man könnte auch sagen, hier wird man mit Schneeschuhen an den Füßen geboren, denn schon die kleinsten stehen auf „Brettern". 1994 fanden in Lillehammer die schönsten Olympischen Winterspiele statt.
 
Die Skigebiete sind fast schneesicher. Größtenteils kann von Oktober/November bis Mai ski gefahren werden. Besonders gern machen Norweger zu Ostern Skiferien. Hochbetrieb herrscht auch im Februar zu den Winterferien. Das Loipen- und Pistennetz ist sehr dicht und gut präpariert.
Großes Gedränge an den Liften ist nicht üblich. Die Pisten haben alle Schwierigkeitsgrade. Es gibt große Skigebiete mit einer eigenen Kinderanlage oder kleine gemütliche „Familienhänge".
Genauso kann man zum „After Ski" gehen. Es kann also jeder für seine Ansprüche etwas finden. Kinder bis 6 Jahre fahren meist gratis, wenn sie einen Helm aufhaben.
Eines der besten und größten Skigebiete ist in Hemsedal. Hier ist die längste Abfahrt 6km.
Beliebt sind auch die Nachtskifahrten. Geöffnet haben die Anlagen meist von 9.30 Uhr bis 16 Uhr. Wer gerne als Langläufer die norwegische Natur genießen will, findet ebenso beleuchtete Loipen. Das Loipennetz ist gut ausgeschildert, man sollte sich aber trotzdem vorher einen Loipenplan versorgen. Diesen gibt es beim Vermieter oder im Turistenbüro.
Sehr beliebt aber nicht überall erlaubt sind Motorschlittenfahrten. Für diese gibt es eine extra Fahrtroute welche mit einem roten Kreuz gekennzeichnet ist. In der Regel wird man vor dem Fahren eingewiesen und bekommt einen Helm. Diese Fahrzeuge gibt es auch für Kinder.
Vorwiegend im Norden gibt es Rentierfahrten und in vielen Gebieten werden Pferdeschlittenfahrten sowie Hundeschlittenfahrten angeboten. Mitunter darf man solch ein Gespann alleine fahren.
Viele Norwegen machen Schneeschuhwandern. Neuer Jugendsport ist Skiseiling.
Es gibt auch Abfahrtshänge für Schlitten. Das sind Spezialschlitten welche am Lift eingehängt werden und man dann so hochgezogen wird.
Auf den zugefrorenen Seen fühlen sich Eisangler wohl. Sie versuchen Saiblinge oder Forellen zu fangen. Dafür ist eine Fischkarte nötig. Dies bekommt man im Turistenbüro, beim Vermieter oder Seebesitzer. Meist hängen nur Briefkästen an den Seen aus welchem man die Karte entnimmt, ausfüllt und mit dem Geld wieder hinein wirft.
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