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Sitten und Bräuche | Drucken |

 

Wer die Norweger richtig kennen lernen möchte, der sollte sich auch einmal mit der nordischen Mythologie, mit der Geschichte und mit der Politik auseinandersetzen. Vor allem sollte er die Sprache lernen. Erst dann kommt man vielleicht dahinter, wie Norweger denken. Es ist nämlich ein stolzes Volk, die aber selten jemanden von Oben herab sehen.

 

Zu den guten Bräuchen zählt auch die Achtung der Kinder.
Wenn z.B. Kinder an der Straße spielen, fährt man mit dem Auto nur ganz langsam vorbei.

 

Gelassenheit gehört auch zu den Sitten der Norweger.

 

Die Schuhe werden immer vor der Türe ausgezogen.

 

In Norwegen wird mit dem Essen angefangen, sobald es auf dem Teller liegt. Auf den Koch warten ist nicht ueblich.

 

Das Osterfest z.B. ist ein ganz wichtiges Fest in Norwegen. (Påske)


 

In Norwegen wird sich auch für kleine Aufmerksamkeiten oder selbstverständliche Gefallen herzlichst bedankt. Man ist insgesamt sehr höflich. Es wird über niemanden persönlich hergezogen.

 

Die Bräuche sind sicher von Region zu Region unterschiedlich aber der 17. Mai als Nationalfeiertag wird überall ganz groß gefeiert, ebenso Sankthans am 24 Juni. Die Norwegen sind sehr naturverbunden und lieben es mit der Familie am Wasser zu sitzen mit einem schönen Picknick und Lagerfeuer. Jeder schöne Tag wird ausgenutzt. Im hohen Norden gibt es dann die diversen Samenveranstaltungen. Es gibt jede Menge Veranstaltungen die sehr gut besucht werden. Ein schöner Brauch sind auch Schwedenfeuer oder zur Weihnachtszeit Kerzen vor der Tür (mitunter werden ganze Straßen so beleuchtet). Egal was es ist, die Norweger sind mit ganzem Herzen dabei.

 

St. Olav's Tag
wird am 29. Juli gefeiert. Dieser Tag erinnert an König Olav Haraldssøn, den Heiligen. Olav der Heilige christianisierte Norwegen.

 

Folgt man einer (ersten) Einladung, der Hausfrau ein kleines Geschenk mitbringen.
Strauß Blumen, Süßigkeit oder frisch erlegter Schneehase, egal die Geste zählt.
Nach einem Essen wird sich bei der Dame des Hause bedankt. ("takk for maten"), beim Zuprosten schaut man sich in die Augen.

 

Trift man sich nach ´ner Einladung am nächsten Tag, bedankt man sich für den gestrigen Tag/Abend. ("takk for i går").

 

Es ist üblich nach dem Abendessen Kaffee und Kuchen zu servieren.

 

Es gilt als unhöflich, ein Gespräch zweier Norweger zu stören, wenn man sich einfach dazu gesellt...


Beim Betreten von Geschäften wird eigentlich nicht gegrüßt.
Die Verkäufer sind wenig aufdringlich...
Händeschütteln ist weniger verbreitet...
Sollte irgendwo ne Schlange "sein", so sollte man sich hinten anstellen.
Vordrängeln ist nicht üblich.

 

Blondinenwitze und andere hier manchmal gern gesehene Geschmacklosigkeiten bezüglich des weiblichen Geschlechts sollte man in Norwegen wohl besser tunlichst unterlassen, auch unter Freunden. In Skandinavien wir darüber nicht gelacht.
Reizthemen können auch EU-Politik und Jagd sein, die man villeicht besser vermeidet,wenn man die Meinung des Gegenübers nicht kennt oder nicht einschätzen kann.

 

Die Liebe zur traditionellen Volksmusik und den jeweiligen Volkstrachten (bunad)

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Mitglieder des www.anglerboard.de

 
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