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UNESCO Welterben | Drucken |

Die UNESCO hat sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur- und Naturgüter der Menschheit, welche einen "außergewöhnlich universellen Wert" besitzen, zu erhalten. 812 Stätten weltweit listet die UNESCO-Liste des Welterbes, wovon sich 7 in Norwegen befinden. Und das nicht zu unrecht, einiger dieser Stellen gehören zu den schönsten Stellen Norwegens wenn nicht sogar Europas.

 

Norwegen
dot Geirangerfjord und Nærøyfjord
 
dot Vegaøyan, The Vega Archipelago
 
dot Bryggen in Bergen
 
dot Urnes Stabkirche
 
dot Bergbaustadt Røros
 
dot Felszeichnungen bei Alta
 
dot Struve-Bogen
 
 

Geirangerfjord und Nærøyfjord

Geirangerfjord
Oben: Geirangerfjord
Unten: Nærøyfjord
Geirangerfjord

     seit 2005 Naturdenkmal
 

Die Fjorde an Norwegens Westküste sind allesamt faszinierend, doch der Geirangerfjord und der Nærøyfjord haben durch ihre engen und steilen Felswände, welche bis zu 1400m hochragen, eine besondere Stellung. Die natürliche Schönheit der Fjordlandschaft wird durch Wasserfälle, Gletscher, Gletscherseen und Wälder entlang der schroffen Felswände geprägt.
Was wohl auch dafür verantwortlich ist, das nicht nur zwei berühmte Fjorde, sondern auch zwei große, von Menschenhand fast unberührte Gebiete mit jeweils mehr als 500 Quadratkilometer, welche die Fjorde umschließen mit in die Weltwerbeliste aufgenommen wurden.
Zwischen diesen beiden Gebieten erstreckt sich der Nationalpark Jostedalsbreen, welcher durch den größten Gletscher auf dem europäischen Festland gebildet wird. Die norwegischen Fjorde wurden durch enorme Eismassen, welche den größten Teil Nordeuropas bedeckten, während mehreren Eiszeiten geformt.
Der Nærøyfjord ist der schmalste Fjord der Welt und wohl der spektakulärste Seitenarm des Sognefjords. An seiner schmalsten Stelle misst er eine breite von 250 Metern und wird eingerahmt von 1800 Meter hohen massiven Felswänden.


Der weiter nördlich gelegene Geirangerfjord ist für seine ursprüngliche Schönheit und die großartigen Wasserfälle, von welchen er geschmückt wird, bekannt. Der Geirangerfjord gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Norwegen, jedes Jahr kommen mehrer Zehntausende Besucher und über 100 Kreuzfahrtschiffe um diese einzigartig Naturattraktion zu besichtigen.

Nicht nur die UNESCO hat erkannt, das die norwegischen Fjorde etwas besonderes sind, so kamen auch von internationalen Magazinen Auszeichnungen wie "das weltweit beste unberührte Reiseziel" oder die Nennung der Norwegischen Fjorde unter den "sieben Weltwunder der Natur".

 


Vegaøyan, The Vega Archipelago

Vega

     seit 2004 Kulturdenkmal
 

Vega Archipel besteht aus insgesamt 1.037 Km² und beinhaltet ca. 6.500 Inseln und Schären. Es wurde anlässlich des 28. Komiteetreffens der UNESCO in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen. Die Vega-Inseln befinden sich an der
Helgelandküste in Nordland (Nord-Norwegen), wie die Norweger sie selber nennen "die schönste Küste der Welt". In der Kulturlandschaft dieses Archipels spiegelt sich eine über 1500 jährige Geschichte der Fischerei und Landwirtschaft wider, die ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur verdeutlicht, welches auch heute noch immer aktiv ist. Der Eiderentenbetrieb zur Daunengewinnung stellte einen besonderen Aspekt für die UNESCO dar. Viele Jahrhunderte lang haben die Bewohner der Insel Vega Nistplätze für Eiderenten eingerichtet und deren Daunen gesammelt. Einige dieser Bruthäuschen für die Eiderenten sind heute noch immer in Betrieb.


"Bryggen" in Bergen

Bryggen

     seit 1979 Kulturdenkmal
 

Die norwegische Hafenstadt Bergen war im 14. und 15. Jahrhundert einer der wichtigsten ausländischen Stützpunkte der Hanse. Bergen war der Umschlaghafen für Waren aus aller Herren Länder. Die deutschen Handelsleute hatten ihr eigenes Wohn- und Arbeitsviertel - die deutsche Brücke, welche heute "Bryggen“ oder auch "Tyskebryggen" für "Deutscher Kai" ("die Deutschen Brücken") genannt wird.
Das Hansekontor, welcher aus über zwanzig nebeneinander liegenden Höfen besteht, wurde schnell zu einem kompletten Wohn- und Handelsviertel. Zur Blütezeit machten die deutschen Kaufleute und Handwerker 1/4 der Stadtbevölkerung Bergens aus. Um Brände in dem eng gebauten Viertel zu vermeiden waren alle Gebäude unbeheizt. Die einzigen geheizten Räume befanden sich in der rückwärtig gelegenen, aus Stein gebauten Schøtstuene welche auch als Versammlungs- und Gerichtsraum diente. Als es 1702 zu einen großen Brand kam wurden fast alle Gebäude vernichtet. Es folgte jedoch ein Wiederaufbau im ursprünglichen alten Stil.


Urnes Stabkirche

Urnes Stabkirche

     seit 1979 Kulturdenkmal
 

Etwa 50 Meter über dem Lusterfjord, auf einem natürlichen Plateau bettet sich die Stabkirche idyllisch in die umliegende Natur ein.
Die Urnes Stabkirche wurde zwischen 1120 und 1150 erbaut und ist damit Norwegens älteste noch erhaltene Holzkirche des Landes.
Besonders wertvoll ist das Nordportal, welches reich mit Schnitzereien versehen ist und zu einer älteren Kirchegehört. Es ist berühmt für seine Ornamentik mit bänderartigen Leisten und schlanken, eleganten Tierformen. Die Säulen oder “Stäbe” im Inneren der Kirche haben kelchförmige Kapitelle mit Motiven wie Elche, Löwen, Schlangen, Tauben oder Drachen.

 


Bergbaustadt Røros

Bergbaustadt Røros

     seit 1980 Kulturdenkmal
 

Røros war 340 Jahre lang mit seinen zahlreichen Kupferbergwerken das Zentrum des Kupferbergwerks in Zentralnorwegen.
Im Jahre 1644 wurde hier zufällig Kupfer gefunden und die erste Schmelzhütte des Landes wurde nur einige Monate später in Betrieb genommen, ab dann kamen ständig neue Bergwerke dazu, so dass sich die Stadt ständig im Wachstum befand. Da es zu dieser Zeit nicht genügend qualifizierte Bergbaukräfte im Land gab und auch sonst in Norwegen der Bergbau Neuland war, holte man aus ganz Europa Bergleute zusammen, die die Gruben anlegten und begannen Kupfer abzubauen.
Heute ist die Stadt  eine große Freilichtmuseumsstadt, 1977 wurde die letzte Grube geschlossen, doch das Stadtbild wird noch immer von den Holzhäusern, sowie der Schmelzhütte und der Schmiede geprägt.
Etwa 100 historische Gebäude in Røros wurden erhalten und restauriert. Die 1784 erbaute Zions-Kirche überragt die übrigen Häuser und bietet 2000 Gottesdienstbesuchern Platz.  Die Kirche ist das ganze Jahr über an allen Wochentagen geöffnet.


Felszeichnungen bei Alta

Felszeichnungen bei Alta

     seit 1985 Kulturdenkmal
 

Die großflächigen Felszeichnungen sind in Hjemmeluft/Alta im hohen norden Norwegens zu sehen. Sie wurden in der norwegischen Frühsteinzeit von 6200 bis 2500 v. Chr. in den Felsstein geritzt.
Die ersten Felszeichnungen von Alta wurden 1972 entdeckt. Bis heute sind ca. 5000 Felszeichnungen gefunden. Die Zeichnungen haben alltägliche Motive wie Bären, Elche und Rentiere, Jagdszenen und Schiffe. Auch zu sehen sind Menschen in Prozessionen, tanzende Menschen, Musiker und magische Symbole.

 


Struve-Bogen

Struve - Bogen

     seit 2005 grenzüberschreitendes Kulturdenkmal
 

Der Struve-Bogen, benannt nach Friedrich Georg Wilhelm von Struve (1793–1864), ist ein lang gestrecktes Netz geodätischer Vermessungspunkte. Er wurde von 1816 bis 1852 errichtet und dient seither zur genauen Bestimmung der Größe und Form der Erde mittels Triangulation. Betreut wird er durch die Internationale Vereinigung der Vermessungsingenieure.
Der Struve-Bogen reicht von Fuglenes im Norden bis Staro-Nekrassowka im Süden am Schwarzen Meer. Er durchläuft Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldawien und die Ukraine. Damit erstreckt er sich in Nord-Süd-Richtung über insgesamt 2821,833 km (= 25°20'08'). Der Struve-Bogen besteht insgesamt aus 265 Vermessungspunkten (+ 60 Nebenvermessungspunkten).
Der norwegische Struve-Bogen liegt in Fuglenes (70°40'11'N, 23°38'48'O) bei Hammerfest am Nordkap
Er ist das erste "wissenschaftliche Instrument" in der UNESCO-Liste.

 

 
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