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Gigantischer Heilbutt von 194kg vor Torsvåg (20.04.2008) | Drucken |

Ich war ja im letzten Jahr schon mit Volker hier und das war echt der Hammer! Wir hatten da Anfang Oktober noch super Wetter und richtig viel Massel! Bloß bei Volker fing das mit einer total verunglückten Aktion an. Wir waren nämlich noch gar nicht richtig draußen, da kriegt er einen Biss und meint schon beim Anhieb, dass das ein Monster ist. Als der dann hochkam war ich völlig von den Socken, weil der so riesig war. Ich hab ihn dann harpuniert, aber die Spitze hat nicht abgezogen. Das war Pech! Wir haben aber noch super gefangen. 13 Butts insgesamt, haben wir aber fast alle zurückgesetzt.

Ich bin vor einer Woche schon mal oben gewesen, an diesem Sollbaren und das hat gleich wieder geklappt, gleich bei der ersten Drift einer von fast 30 kg auf den GIANT. Ich habe gleich Volker angerufen, der meinte bloß, ich soll die nicht alle ausrotten. Ich war aber echt im Jagdfieber und da habe ich noch zwei Driften gemacht und wirklich noch einen von fast 20 kg erwischt. Das war wie Ostern und Weihnachten auf einen Tag!

Vielleicht sollte ich bloß noch sonntags angeln fahren. Wir haben ja letztes Jahr noch die Saisonabschiedsparty mit Sonja und Bjoernar gemacht und da ging es auch um den Island-Butt. Da meint doch Bjoernar, im nächsten Jahr kommt ein Rekord-Butt von hier! Hat er doch allen Ernstes Recht gehabt. Hat bloß keiner so schnell mit gerechnet.

Ich bin gestern noch gar nicht lange draußen unterwegs, die See ging noch ein bisschen rauh, da wollte ich nicht allein zum Sollbaren hoch und bin Richtung Lingoya gefahren, also bloß quer rüber und habe da so bei 25 m angefangen. Bei 35 oder 36 m kam der Biß. Dass er groß war, war mir schon klar, aber dass er so groß war! Ich habe ihn harpuniert, aber die hat nicht gehalten, drei Bojen waren wohl zu viel! Dann hatte ich gar nichts mehr. Ich habe dann Bjoernar angerufen und ihm gesagt, er muss kommen und eine Harpune mitbringen. Ich will das Handy wieder einstecken und prompt fällt es runter, das Akku geht raus und ich habe keine PIN dabei. 10 Minuten später sehe ich Bjoernar, der in Richtung Nordpol unterwegs ist und mich nicht sieht. Na toll! Die Schnur auf der Rolle wurde immer weniger, der Wind dafür mehr. Ich hatte keine Ahnung, wo ich hindrifte und hinten kommt eine schwarze Wand hoch. Eine Stunde hatte es gedauert, bis er das erste Mal hochkam, nach zwei Stunden das zweite Mal. Hat mir bloß nichts genutzt. Ich hatte ja nichts mehr da.

Irgendwann war ich kurz vorm Abschneiden und da kommt endlich Bjoernar. Dann kam eigentlich erst der totale Wahnsinn. Wir haben den Fisch rein geschleppt und da standen schon die Leute. Jetzt ist schon ein Tag vorbei und ich kann das immer noch nicht fassen!

Stefan Lühring (Servicemann Torsvaag Havfiske AS)

 

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