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Tipps zum erfolgreichen Eisangeln | Drucken |

Eisangeln in Deutschland

Ein besonders Angelvergnügen stellt das Eisangeln oder auch Eisfischen dar, welches an zugefrorenen Seen und Eislöchern durchgeführt wird. Gerade in Finnland, Schweden, Kanada, Norwegen und Russland wird es gern und vielfach betrieben, wobei es hauptsächlich auf großen, sicheren Seen ausgeführt wird. Mittlerweile ist das Eisfischen auch über die Grenzen dieser Länder hinaus populär geworden, sodass es auch in der Schweiz auf dem Oechinensee in großem Stil ausgeübt wird. Auch in Deutschland ist es bei entsprechend sicherem Eis möglich, im Winter bei zugefrorenem See Forellen und Hechte zu fangen, dabei sollte allerdings im Vorfeld eine Erlaubnis eingeholt werden, denn nicht jeder Angelverein gestattet das Eisangeln.

Besonderes Equipment ist notwendig

Eisangeln in DeutschlandDa das Eisangeln unter deutlich anderen Voraussetzungen stattfindet, wird in der Regel eine bestimmte Angelrute bevorzugt: die Eisangel oder auch Zitterrute ist eine kleine, kurze Handangel mit Achsrolle, die bei guten Fachgeschäften und Onlineshops wie Angeldomäne gefunden werden kann. Mit ihr ist man direkt am Eisloch und damit auch beim Fisch. Wichtig bei der Wahl des Equipments ist ebenso die Schnur, denn sie muss den Minusgraden standhalten und dabei auch eine gewisse Schnurstärke aufweisen. Eine geflochtene Schnur ist beispielsweise weniger vorteilhaft, da sie flach fällt und sich mit Wasser vollsaugt. Gefriert dieses, wird sie entsprechend steif und kann an Verbiegungen zudem sehr leicht brechen. Monofile Angelschnüre eignen sich in diesem Fall etwas besser, da sie abriebfest sind und zudem in dem besonders klaren, eiskalten Wasser nahezu unsichtbar.

Weitere Informationen unter: www.angel-domaene.de

Welche Köder werden genutzt?

Auch beim Eisangeln werden im Grunde die bekannten Köder genutzt, seien es nun kleine Kunstköder, Maden, Würmer oder Köderfische. Da das Wasser besonders klar und das Fischverhalten eher träge ist, sollte man auf genau diese Punkte bei der Montage näher eingehen:

  • Vorfachmaterial – hier eignen sich Fluocarbon und dünnstes Stahlgeflecht ideal.

  • Dünndrähtige Haken sorgen außerdem dafür, dass auch größere Madenbündel platziert werden können und dabei größte Beweglichkeit haben. Ebenso lassen sich sehr kleine Köderfische bestens an ihnen anbringen.

  • Feine Posen – sie können auch vorsichtige Bisses eines Fisches anzeigen.

Das Loch im Eis

Es gibt vielfache Variationen, um ein Loch ins Eis zu bekommen, diese reichen von der Motorsäge bis hin zur Axt, am sichersten und zudem wohl auch schnellsten ist jedoch die Verwendung eines speziellen Eisbohrers. Die Gerätschaften sind in der Handhabung relativ einfach und bequem, zudem sorgen sie durch das unauffällige Bohren auch nicht dafür, dass alle nahen Fische in ihre Verstecke flüchten. Je nachdem, wie groß der Zielfisch sein soll, muss auch die Größe des Loches gewählt werden, in der Regel genügen aber bereits 17-20 Zentimeter Durchmesser. Meist wird Eisfischen in Gruppen betrieben (ist es doch ein eher unübliches und besonderes Event), daher genügt ein einziger Bohrer, der reihum gegeben wird.

  • Sollte man dennoch auf ein eigenes Exemplar bestehen, so ist darauf zu achten, dass die Messer abnehmbar sind und bei Bedarf problemlos nachgeschärft werden können.



Fazit

Eisangeln ist ein ganz besonderes Highlight, das nicht nur in kalten Regionen wie Kanada oder Russland ausgeführt werden kann, sondern auch direkt in Deutschland auf einem zugefrorenen, sicheren See. Bewaffnet mit der nötigen Ausrüstung, einem Bohrer und natürlich der Erlaubnis, das Eisangeln genau dort ausführen zu dürfen, lassen sich so auf spektakuläre Weise einige tolle Anglererfahrungen machen.

 
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